KUNSTBASTION

Jugendkunstschule  Spandau

Für die Klassenstufen 5 und 6 entschied sich die Jury für zwei Kunstpreise.

Ausgezeichnet wurde zum einen die Werkstatt 5: „Diskus von Festos – Disc von Spandau“ unter der Leitung von Thomas van der Linde und Verena Schneider aus der Grundschule im Beerwinkel mit folgender Begründung:

„Innerhalb eines eng gesetzten Rahmens haben die Schülerinnen und Schüler spielerisch und phantasievoll auf mehre- ren Ebenen gearbeitet. Sie haben in Auseinandersetzung mit einem antiken Datenträger eine eigene Schrift konstru-iert und ihre Botschaften formuliert. Als Druckstock für die Radierung haben sie Abfallprodukte aus der digitalen Welt verwendet und ästhetisch überzeugende, geheimnisvolle Arbeiten geschaffen.“

 

 

Spandauer Jugend-

kunstpreise 2017

 

Am 26. April 2017 tagte die Jury für die Spandauer Kunstpreise 2017, zu der als Vorsitzende die Leiterin des Kunstamtes, Andrea Theissen, die Kunsterzieherin und Schulleiterin Katja Niekisch, der ehemali-ge Leiter der Jugendkunstschule Schöne- berg, Wilfried Müller-Maurer, der Studien- rat a .D. Werner Ettel sowie die Kunststu- dentin Mehtap Akdemir gehörten.

 

Am Donnerstag, dem 27. April  überreich- te der Spandauer Bezirksbürgermeister

Helmut Kleebank im Rahmen der Ausstel- lungseröffnung die Jigendkunstpreise 2017.

Ebenfalls aus der Klassenstufe 5 und 6 stammt die Preisträger-Werkstatt „Papier collés – geklebte Bilder aus Papier“ unter der Leitung von Anne Rümmler aus der Grundschule an der Pulvermühle. Die Begründung lautete:

„Die Werkstatt besticht durch die hohe Qualität aller Arbeiten, die formatfüllend und kompositorisch durchdacht gestaltet sind. Stimmig sind die Motive in den Hintergrund integriert. Die mutige Farbig- keit legt Zeugnis von kindlicher Schaffens- freude ab.

 

 

 

Im Bereich der Klassen 7 und 8 entschied sich die Jury für die Werkstatt „Moodboards - Stimmungsbilder“ unter der Leitung von Stefanie Hünich  aus der Askanier-Grundschule. Die Begründung dafür lautete wie folgt:

„In dieser Werkstatt haben die Teilnehme- rinnen ihre Freiräume ausgeschöpft und ihre Gefühlswelt mit jugendästhetischen Mitteln zum Ausdruck gebracht. Unter Verwendung medialer Bildelemente sind in sich abgeschlossene Farb- und Sym- bolwelten entstanden“.

 

 

 

Bezirksamt Spandau, Abt.Personal,

Finanzen, Schule und Sport  sowie die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

 

 

 

 

 

Galerie der KUNSTBASTION auf der Zitadelle Spandau

Am Juliusturm 64, 13599 Berlin,

Tel.: 35 49 44-258, Fax: 35 49 44-252

U 7 bis Zitadelle, A 133

Geöffnet: Mo 15-17 Uhr, Di 15–19 Uhr, Mi 15-18 Uhr, Do15-16.30 Uhr, Sa/So nach Vereinbarung

Für die Klassen 9 und 10 erhielt den Jugendkunstpreis die Werkstatt „Karneval der Kulturen“ unter der Leitung von Gerlinde Scholz aus der Martin-Buber-Oberschule. Die Jury begründete Ihre Entscheidung mit den folgenden Worten:

„Die Werkstattergebnisse beeindrucken durch ihre aufwendige und detailreiche Ausführung. Ihr liegt eine zeichnerische Annäherung an unterschiedlichste Kulturen zugrunde. So lässt sich der Arbeitsprozess in der Werkstatt gut nachvollziehen, der zu originellen und interessanten Kostümmodellen geführt hat.“

 

 

Der Jugendkunstpreis für die gymnasiale Oberstufe wurde an die Werkstatt

„Experimentelle Druckgrafik in Kombina- tion mit der Technik der Collage“ verge- ben. Diese Werkstatt leiteten Catherine Weber und Reinhard Hoffmann aus dem Lily-Braun-Gymnasium.

Die Jury sagte dazu f olgendes:

„In dieser Werkstatt, die sich mit einem ernsten gesellschaftlichen Thema ausein- andersetzt, werden auf vielschichtige Weise Szenarien der Zerstörung entwor- fen. Ihre Aussage erschließt sichbei intensiver Betrachtung. Linolschnitt und Collage werden exzellent verbunden. Farbe, Form, Linie und Komposition üben in ihrer Gesamtheit eine große Faszination aus.