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Schülerarbeiten zum Tag des Offenen Denkmals 2016

Das Archäologische Fenster Burg Spandau und der Keller am Reformationsplatz

 

Ein Projekt der KUNSTBASTION (Jugendkunstschule Spandau) und des Stadtgeschichtlichen Museums in Kooperation mit dem Lily-Braun-Gymnasium und der Martin-Buber- Oberschule

 

Eine Stadt wie Berlin, die ständig im Umbruch ist und die sich auch bau- lch stets verändert, braucht Orte, die einen Eindruck davon vermitteln, was früher einmal hier gewesen ist. Solche Orte entstehen nun in der Mitte Berlins. In Archäologischen Fenstern sollen ortsfeste Bodendenk- mäler, also Grundmauern, Keller und Gewölbe historischer, meist mittel- alterlicher Gebäude am Fundort präsentiert werden. Im Westen der Stadt, in Spandau, gibt es sie schon seit den 1980er Jahren: Die Archä- ologischen Fenster dort zeigen Grabungsbefunde der Burg und Stadt Spandau aus dem Mittelalter. Auf der Zitadelle sind Reste einer slawi- schen Holz-Erde-Mauer, der späteren steinernen Burgmauer, und eines repräsentativen Renaissancebaus zu sehen, ebenso wie mittelalterliche jüdische Grabsteine. In der Altstadt am Reformationsplatz sind Funda- mente eines mindestens 30 m langen Gebäudes aus dem 13. Jahrhun- dert erhalten, dessen Geschichte immer noch rätselhaft ist. Auch Grä- ber wurden geborgen, die zeigen, dass das Gebäude über einem Fried- hof errichtet wurde.

 

Die beteiligten Schülerinnen und Schüler näherten sich den Archäologi- schen Fenstern mit den bildnerischen Mitteln der Malerei, des Comics, der Zeichnung, der Fotografie und der Performance.