SPANDAUER
JUGENDKUNSTPREISE

2018

„Fabelhaftes aus Schrott…“

(Klasse 5 und6)

„Klebriger Spuk“ (Klasse 5 und6)

Am Donnerstag, dem 26. April 2018 überreichten Stadtrat Gerhard Hanke und Kulturamtsleiter Dr. Hartmann im Rahmen der Ausstellungseröffnung der "30. Bildnerischen Werkstätten der Spandauer Schulen“ die Jugendkunstpreise 2018.

 

Für die Klassenstufen 5 und 6 entschied sich die Jury für zwei Kunstpreise.

Ausgezeichnet wurde zum einen die Werkstatt „Fabelhaftes aus Schrott…“ unter der Leitung von Franziska Komischke aus der Katholischen Schule Bernhard Lichtenberg.

Die Jury:

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich sehr überzeugend mit vorgefundenen Gegenständen auseinander und haben dabei spielerisch und sehr kreativ neue Formen entwickelt. Dabei sind die individuellen Bezüge sehr stark und es entsteht eine große Variationsbreite von Arbeiten mit starker Assoziationskraft. Bei allen entstandenen Arbeiten geht es weniger um das Suchen, als vielmehr um das Finden neuer Vorstellungswelten.

 

Ebenfalls aus der Klassenstufe 5 und 6 stammt die Preisträger-Werkstatt

„Klebriger Spuk“, geleitet von Katrin Heinisch-Ziegler aus der Grundschule am Weinmeisterhornweg und von Helma Miething aus der Kunstbastion.

Die Jury:

Der Jury hat besonders gut gefallen, dass mit den verschiedenartigen Klebefolien noch einmal ein ganz anderes und innovatives bildnerisches Element zu denDie Jury:  klassischen Materialien hinzugekommen ist. Die Schülerinnen und Schüler haben sich der Herausforderung gestellt, etwas Neues zu machen, und einen schönen Umgang mit verschiedenen Körpern, Bewegungen und Gesten entwickelt. Überzeugend ist die Vielfältigkeit der Bildfindungen und die Verbindung von Skulptur und Text.

 

 

 

 

 

 

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„Die Elemente – Feuer, Wasser,

Erde, Luft“ (Klasse 7 und 8)

°Neue Helden braucht das Land“

(Klasse 9 und 10)

“Tanz – Töne – Farben“

(Oberstufe)

Im Bereich der Klassen 7 und 8 entschied sich die Jury für die Werkstatt „Die Elemente – Feuer, Wasser, Erde, Luft“ unter der Leitung von Stefanie Hünich und Helen Cerwenka aus der Askanier-Grundschule.

Die Jury:

Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit großem Engagement auf das Experiment mit Malerei und Farbe eingelassen, was allein aufgrund der Trocknungszeiten im Regelunterricht oftmals nicht so intensiv möglich ist. Sie haben sich dieser ambitionierten Herausforderung mutig gestellt und sich z.B. solchen wichtigen Aspekten wie der Abstraktion, der Darstellung des Immateriellen und auch einfach der Größe eines Bildträgers zugewandt. Entstanden sind atmosphärisch dichte Bilder, die von einem beeindrucken experimentellen Umgang mit verschiedenen Maltechniken charakterisiert sind.

 

Für die Klassen 9 und 10 erhielt den Jugendkunstpreis die Werkstatt °Neue Helden braucht das Land“ unter der Leitung von Jeanette Dazer aus der Martin-Buber-Oberschule.

Die Jury:

Die Jury hat besonders überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler in ihren Comics nicht nur gute Geschichten entwickelt haben, sondern auch ihre eigene Identität und ihre persönlichen Geschichten mit eingebracht haben. In der Gestaltung der Comics wird deutlich, dass die Geschichten formal bewältigt wurden und aus den persönlichen Anliegen richtige Geschichten geworden sind. Besonders schön ist, dass die Figuren eine sehr

eigenständige Darstellung finden und keinen populären Stereotypen nachgehen.

 

Der Jugendkunstpreis für die gymnasiale Oberstufe wurde an die Werkstatt

“Tanz – Töne – Farben“ vergeben. Diese Werkstatt leiteten Catherine Weber und Reinhard Hoffmann aus dem Lily-Braun-Gymnasium.

Die Jury:

Insgesamt stellt die Werkstatt mit ihrer Konzentration auf performative Künste einen wichtigen neuen Aspekt bei den Bildnerischen Werkstätten dar. Dabei steht im gemeinsamen Bewegen, Inszenieren und Performen der Prozess als gemeinschaftliches künstlerisches Erlebnis im Vordergrund. Spannender als die High-End-Fotos fand die Jury deshalb auch die Videos der Arbeit. Die Performances erreichen die Betrachtenden auf unterschiedliche Art und Weise, was insbesondere durch das sich gegenseitig aufeinander Einlassen, das hinhören und Hinsehen und das gemeinsame Agieren der Schülerinnen und Schüler erreicht wird.