Die Bildnerischen Werkstätten der Spandauer Schulen finden seit 1988 – also seit über drei Jahrzehnten – statt und sind zu einem festen Bestandteil des Spandauer Schullebens geworden. Sie gehen auf die Initiative Spandauer Lehrer*innen zurück.

Veranstaltet wird das Projekt vom Bezirksamt Spandau und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Spandau sowie der Jugendkunstschule Spandau.

Das umfangreiche Programm richtet sich an kunstinteressierte Schüler*innen aller Schularten (Klassen 5–13). In der Regel stehen 15 bis 19 Werkstätten zur Auswahl, die von engagierten Kunstpädagog*innen geleitet werden.

In den thematisch unterschiedlichen Werkstätten können sich die Schüler*innen intensiv und frei vom Schulalltag mit bildnerischen Fragestellungen auseinandersetzen. Gleichzeitig werden Toleranz und soziales Miteinander gestärkt: An vier Tagen (meist im Januar) wird zu einem Thema gearbeitet – es wird gebaut, gemalt, gezeichnet, gefilmt, gedruckt und designt.

Themen wie „Fabelhaftes aus Schrott“, „Hilfe, die Müllmonster sind los“, „Neue Helden braucht das Land“, „Hoch hinaus“, „Haute Couture – Modekunst – Farben der Welt“ oder „Heimweh – Fernweh“ spiegeln die Vielfalt der Angebote wider.

Alle Teilnehmenden erhalten zur feierlichen Ausstellung der Arbeitsergebnisse einen Katalog, der die Werkstätten mit Bildern und Texten anschaulich präsentiert.

Während der Ausstellungszeit begeistern die Werke zahlreiche Besucher*innen und Schulklassen – sie werden bewundert und laden dazu ein, selbst kreativ zu werden.

37. Bildnerische Werkstätten der Spandauer Schulen

– Es gab 20 Werkstätten
– insgesamt haben 325 Schüler *Innen teilgenommen
– die Ausstellungseröffnung ist am Freitag, den 8.5.2026 um 18 Uhr im Gotischen Saal der Zitadelle Spandau
– die Ausstellung wird vom 9.5. bis zum 8.6.2026 in den Ausstellungsräumen der Alten Kaserne gezeigt

36. Bildnerische Werkstätten der Spandauer Schulen

 

 

Auch in diesem Jahr wurden an vier Tagen im Januar über 200 Spandauer Schüler*innen von der vierten bis dreizehnten Klasse kreativ und gestalteten in 16 verschiedenen Werkstätten unterschiedlichste Kunstwerke. Unter der Anleitung von Kunstpädagog*innen entstanden aus vielfältigen Materialien Modekreationen, Masken, Baumhäuser, Buchobjekte, Schätze, Schuhe, Phantasiewesen, Meeres- und Seebewohner oder Bilder von vom Aussterben bedrohten Tieren und vieles mehr.

Die Ausstellung wurde am 27. April in einem Festakt eröffnet vom Bezirksbürgermeister Frank Bewig, der Kulturstadträtin Dr. Carola Brückner, der Leiterin und dem Mitarbeiter der Schulaufsicht Janika Jarling und Marc Schulte sowie den Leiterinnen der Bildnerischen Werkstätten Susanne Pfeiffer und Catherine Weber.

In diesem Rahmen wurde auch der Spandauer Jugendkunstpreis verliehen (Abbildungen der Gewinnerwerkstätten siehe unten). Untermalt von der Musik der Bläserklasse der Paul-Moor-Grundschule wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg, und die Kinder und Jugendlichen konnten ihre Werke stolz Familien und Freunden präsentieren.

Die Ausstellung ist vom 27. April bis 20. Mai 2024 im 2. OG der Alten Kaserne (ZAK) zu bewundern.

Der Eintritt ist frei.