In Zusammenarbeit mit zwei Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete im Bezirk Spandau bietet die Jugendkunstschule in allen Berliner Schulferien einwöchige Ferienfreizeiten direkt vor Ort an.

Im Mittelpunkt steht dabei, den Kindern eine schöne, abwechslungsreiche und kreative Zeit in den Ferien zu ermöglichen. Viele von ihnen hatten durch ihre Fluchterfahrungen bisher nur wenige Gelegenheiten, sich künstlerisch auszuprobieren oder einfach unbeschwert zu gestalten. Genau hier setzen die Workshops an: Sie eröffnen einen Raum zum Entdecken, Ausprobieren und gemeinsamen Gestalten – ganz ohne Leistungsdruck.

Besonders wichtig sind uns dabei auch non-verbale Ausdrucksformen, die über Sprache hinausgehen und neue Wege der Teilhabe ermöglichen. Kunst wird so zu einer Brücke, die verbindet und Gemeinschaft entstehen lässt.

Die Inhalte wechseln täglich und richten sich nach Alter und Interessen der Kinder. Entstehen können zum Beispiel:
Stop-Motion-Filme
Musik- und Tanzprojekte (Singen, Rappen, Bewegen)
bemalte und bedruckte T-Shirts und Taschen
fantasievolle Masken
– Gestalten mit Kreide im Außenraum
Modellieren mit Knete und Fimo
Malen mit verschiedenen Materialien

Am schönsten ist es für uns zu sehen, wenn die Kinder in diesen Tagen aufgehen in ihren Ideen, gemeinsam lachen, Neues ausprobieren – und für ein paar Stunden der Alltag ganz weit weg ist.

Die fertigen Kunstwerke